Sparkasse Merzig-Wadern unterstützt Kreisfeuerwehrverband

1690464249schaumtrainer1.jpg. Symbolische Scheckübergabe der Sparkasse Merzig-Wadern an den Kreisfeuerwehrverband. Bild: Norbert Becker

MERZIG. Die Sparkasse Merzig-Wadern ist seit Jahren ein verlässlicher Unterstützer des Kreisfeuerwehrverbandes (KFV), wenn es um die Beschaffung besonderer Schutzkleidung oder Geräte geht.

Zuletzt handelte es sich in den Jahren 2020/21 um das Projekt  Wechselbekleidung. Sie wird ersatzweise nach dem Ablegen kontaminierter Einsatzhosen und -jacken getragen.

Als nächstes Projekt für den Zeitraum 2022/23 wurde nun ein Schaumtrainer beschafft. Die Übergabe dieses wichtigen Übungsgerätes für die Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises an den Kreisfeuerwehrverband durch die Sparkasse fand jetzt auf dem Parkplatz hinter deren Hauptsitz in Merzig statt. Hierzu konnte der Vorstandsvorsitzende Frank Jakobs im Beisein seines Vorstandskollegen Wolfgang Fritz und Mitarbeitern als Gäste die Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich, den Geschäftsführer des  Sparverein Saarland e.V., Jens Remlinger, Brandinspekteur Siegbert Bauer, den KFV-Vorsitzenden Georg Flesch sowie weitere Führungskräfte der Feuerwehr begrüßen.

Jakobs unterstrich die Verbundenheit der Sparkasse mit dem Kreisfeuerwehrverband und den Wehren. „Das letzte Mal haben wir uns finanziell an der Aktion Wechselkleidung beteiligt. Heute übergeben wir mit dem Schaumtrainer eine interessante Neuerung Die Anschaffung ist eine Wertschätzung und ein Dank für unsere Feuerwehren. Ich freue mich auf die anschließende praktische Vorführung des Gerätes“, erklärte er.

Der KFV-Vorsitzende Flesch ging dann auf die Notwendigkeit der Beschaffung eines Schaumtrainers zur entsprechenden Ausbildung der Feuerwehrleute ein und erläuterte: „Löschschaum ist heute nach Wasser das meistverwendete Mittel zur Brandbekämpfung. In den letzten Jahren sorgte vor allem die Gruppe der fluortensidhaltigen Löschschäume, also wasserfilmbildende Schäume, immer wieder für Unsicherheiten bei Feuerwehren und Umweltbehörden. Ein Grund dafür sind oftmals gravierende Umweltschäden in Bereichen, in denen diese Schäume bei Bränden oder Löschübungen eingesetzt wurden. Ursache hierfür war ein spezieller Stoff, der seit 2006 EU-weit verboten ist und seit 2011 auch in Feuerlöschschäumen nur noch mit weniger als 0,001%  enthalten sein darf: Perfluoroctansulfonsäure (PFOS). Da die Wirkungsweise der neuen Schaumbildner sich zum Teil von den Vorgängerprodukten unterscheidet, wurden spezielle Trainingsapparaturen entwickelt, um die Feuerwehrführungskräfte und -mannschaften im Umgang mit dem neuen Löschmedium zu schulen. Ein solches Gerät ist dieser nun vor uns stehende Schaumtrainer, der anderenorts bereits erfolgreich bei der Ausbildung der Feuerwehrleute im Einsatz ist. Mit ihm kann praxisnah die unterschiedliche Brandbekämpfung mit Schaum geübt werden. Der Kreisfeuerwehrverband bedankt sich bei der Sparkasse Merzig-Wadern als Hauptsponsor vieler seiner Projekte für die erneute Unterstützung zur Beschaffung des Schaumtrainers.“

Dankesworte galten auch den Vorstandskollegen des KFV und den zur Realisierung der  Beschaffungsmaßnahme zuständigen Mitarbeitern des  Landratsamtes, Christian Thul und Ralf Bernardy, sowie dem Löschbezirk Hilbringen, bei dem das neue Übungsgerät stationiert wird. Es steht allen Wehren des Kreises zur Ausbildung zur Verfügung.

Brandinspekteur Bauer bedankte sich ebenfalls bei dem Vorstandsvorsitzenden Jakobs und seinem Haus für die erneute finanzielle Unterstützung des Beschaffungsprojektes. Mit dem Löschbezirk Hilbringen sei ein spezielles Konzept als erstes im Land erarbeitet worden. „Es ist gut, dass  das frühere umweltschädliche Schaummittel ersetzt wurde“, befand er. Dessen Wehrleute stellten dann unter den aufmerksamen Augen der Anwesenden den wertvollen Schaumtrainer in der Praxis vor. Sie zeigten auch wie sich der Einsatz von Wasser statt Schaum bei Flüssigkeitsbränden auswirkt.

Frank Jakobs ließ es sich nicht nehmen, selbst in die Feuerwehrschutzausrüstung zu schlüpfen, um das neue Trainingsgerät zu testen.

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